Verkehrsberuhigung

Chronik der Verkehrsberuhigung durch Betonkübel im Weg zur Mühle

Im Anschluss an die Chronik sehen Sie die Originale der Beschlüsse, Abstimmungen, Gutachten und Bewertungen

Juni 2003
Auf bestreben der Anwohner, organisiert in der Initiative "Die Langsamen", wurde außerhalb der öffentlichen Sitzung des Ortsrates Holm-Seppensen der mehrheitliche Beschluß gefasst, Betonkübel als Verkehrsberuhigung im Weg zur Mühle aufzustellen. Als aktives Ortsratsmitglied war Herr Henk bei der Aufstellung der Kübel mit seinem Radlader behilflich.

27. März 2006
Nach der Ortsratssitzung am 27. März 2006 hat sich der Ortsrat mehrheitlich für den Abbau der Betonkübel ausgesprochen. Grundlage dieser Entscheidung war die aktuelle Erfahrung der zusätzlichen Gefährdung aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse durch den langen Winter und die Verkehrsmessungen nebst Gutachten.

Die Messungen ergaben einen höhere Geschwindigkeit mit Betonkübeln - das Ziel der Verkehrsberuhigung war somit nicht erreicht. In der polizeilichen Stellungnahme wird zusätzlich davon ausgegangen, dass die Art der Verkehrsberuhigungsmaßnahme eine zusätzliche Gefährdung darstellt.

Nach Absprache mit der Buchholzer Verwaltung war Herr Henk, wiederum unentgeltlich, bei der Umsetzung des Beschlusses tätig.

19. April 2006
Bei der relativ zeitnahen Umsetzung des Beschlusses wurde es versäumt, die Anwohner über das Vorhaben und die Entscheidungsgründe zu informieren. Daraufhin wurde für den 19. April 2006 eine Anhörung im Kulturbahnhof organisiert Hier wurde den Bürgern die Entscheidung begründet. Nachdem die Sorgen und Bedenken gehört wurden, vereinbarten die Anwesenden dass weitere Messungen durchgeführt werden sollen und nach dem Ergebnissen geeignete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung besprochen werden.

15. Juni 2006
Die Messergebnisse lagen vor, und wurden mit Vertretern der Initiative "Die Langsamen" besprochen. Trotz eindeutigem Ergebnis, mit Betonkübeln auf der Straße wurde schneller gefahren als ohne Betonkübel, konnten die Bedenken der "Langsamen" nicht ausgeräumt werden. Die Forderung der Wiederaufstellung der Betonkübel, zur Verkehrssicherung mit zusätzlichen Reflektoren versehen, blieb bestehen.

21. Juni 2006
Auf der Ortsratssitzung wurde erneut über das Aufstellen der Betonkübel abgestimmt. Mit dem Hinweisen auf die neuen Messergebnisse, das Gutachten von Herrn Gerloff (Polizeiinspektion Harburg, Unfallkomission) sowie dem Schreiben vom Buchholzer Bürgermeister Norbert Stein, gab es keine Mehrheit für das Wiederaufstellen der Betonkübel.

17. Juli 2006
Auf der Buchholzer Ratssitzung wurde der Empfehlung des Ortsrates nicht gefolgt. Mit einer Stimme Mehrheit wurde das Wiederaufstellen der Betonkübel beschlossen.


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